Neues Jahr – neue Aufgaben.
So könnte man die Arbeitseinsätze seit Beginn des Jahres beschreiben.

Neben dem Herrichten der Pausenbänke in und um den Ort herum, dem Freischneiden von Wanderwegen (in diesem Fall ein Teilbereich des „Hünenwanderweges“ zw. Balkum und Bottum), dem Säubern der vielen Nist- und Brutkästen (welche der Heimatverein im Laufe der Jahre angebracht hat), stand natürlich die meiste Arbeit wieder auf dem Gelände der Wassermühle an.

Nach der Teichsanierung war noch die ein oder andere kleinere Aufgabe zu erledigen. So mussten im hinteren Bereich des Teiches einige Bäume zurückgeschnitten und  die Flachwasserzone mit Wasserpflanzen ausgestattet werden. Ein Vereinsmitglied ist sogar ins Wasser gegangen um herabgefallene Äste von der Insel zu holen. Das war nötig und gut, denn schon Wochen später brütet jetzt eine Gans auf der Insel.

Ein neuer Zaun ist neben dem Durchlauf gesetzt worden. Dahinter haben wir eine Buchenhecke gepflanzt. Das Ganze ist u.a. zum Schutz der Wasservögel geschehen, die im südlichen Uferbereich auch ihre Ruhezonen haben.

Zusätzlich haben wir zwei bienenfreundliche Heckenbereiche angelegt. Diese Bereiche sind noch markiert, damit sie nicht versehentlich zertreten werden. Blumenzweibeln sind in großer Anzahl gesetzt worden und die ersten Pflanzen strecken schon ihre Hälse aus der Erde.

Technische Neuerung ist ein Schott vor der Wasserrinne des Mühlenrades. Damit können wir den Wasserdurchlauf besser regeln (um ein Überlaufen der Rinne zu verhindern) oder ggf. die Rinne trockenlegen.

Außerdem wurden Trittstufen hinter der Remise neu gesetzt, da diese abgerutscht waren. Bruchsteine an Wegrändern wurden ebenfalls ersetzt. Die Dachrinnen sind sauber, eine defekte Sitzgruppe erneuert sowie eine Bank mit neuen Holzbohlen versehen.
Highlight ist sicher die neue Waldbank, die wir zur Erinnerung an Magret Riesau aufgestellt haben. Sie steht direkt oben am Teich mit Blick auf den Hof Riesau und lädt zum Verweilen ein.

Neben dem Saubermachen der Mühle haben wir auch ein Riemenrad ersetzt, da das Alte vom Holzwurm zerfressen war. Die Mühlenfreunde auch Lechtigen konnten uns glücklicherweise ein intaktes Rad zur Verfügung stellen. Herzlichen Dank dafür.

Da die zuständigen Behörden und Verbände uns seit Jahren hängen lassen sind wir im Bereich des Thiener Mühlenbaches tätig geworden. Erst wurden Umleiter und Thiener Mühlenbach von herabgefallenen Ästen und Treibgut befreit, anschließend kam großes Gerät zum Einsatz.
Damit wurde auf der Mühlenseite im Bachlauf eine Vertiefung angelegt, damit sich dort Sand und Kies ablagern kann, den das Wasser mit sich führt. Durch diesen Sandfang wird zukünftig verhindert, dass der Sand bis in den Teich gelangt. Dank an Rainer Schlüsemeyer für das Baggern.

Zu guter Letzt war da ja auch noch der Aushub aus dem Teich, der jetzt Monate bei Berlings auf dem Feld lag. Familie Berling möchte verständlicherweise den Acker wieder nutzen und so rückten sie mit Machinen an um den Aushub gleichmäßig zu verteilen, während einige Mitglieder des Heimatvereins Steine, Äste und andern Unrat per Hand einsammelten. Das gesammelte Zeug wurde dann weggefahren. Somit kann der Acker jetzt wieder bestellt werden.

Bilder von den Arbeitseinsätzen finden Sie hier.